JÖRG WALKER




 

 

 

Jörg Walker aus der Schweiz schrieb zu seinem Kunstobjekt, das er, inspiriert von Vlado Franjevićs zehnten Folge des SPIRAL-CHANNELS Projektes im neunten Land Europas zum Thema: „Vom Mauerfall zum Bau der Stacheldrahtgrenzen“, schuf… 

 

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Hier Walkers Text den Vlado am 24.3.2016 bekam. Ebenfalls die Freiheit diesen Text hier zu veröffentlichen… Dafür bedankt sich Vlado bei Jörg recht herzlich und bittet alle BesucherInnen dieser Seite, bei möglichen Veröffentlichungen dieses Textes den Kontakt direkt mit Jörg Walker aufzunehmen und/oder mit den Betreibern dieser Seite... Teilen ist erwünscht. Nennung der Quelle der Information und des Autorennamens ist ein MUSS! Danke. 

 

Thema:  Verpasste Chance; Titel des Kunstwerkes: Friede, Gleichheit und Gerechtigkeit

 

Kurzer TextOhne Gleichheit, keine Gerechtigkeit und ohne Gerechtigkeit keinen Frieden. Wir haben eine grosse Chance vertan und anstelle von Gleichheit, Friede und Gerechtigkeit den Kapitalismus, einer Seuche gleich, über die Ganze Welt verbreitet. Das Wiederum hat vielen Menschen Krieg, Elend und sogar Tod gebracht. Wir aber haben Friede, Gleichheit und Gerechtigkeit eingesperrt und abgeriegelt anstatt diese Errungenschaften mit der ganzen Welt zu teilen.

 

 

 

Langer TextDie drei Kristallsterne in der Skulptur stehen für Friede, Gleichheit und Gerechtigkeit, welche in unserer der sogenannte ersten Welt eingesperrt sind. Nach dem ende des kalten Krieges hätten wir die Chance gehabt die ganze Welt zu befrieden und für Friede, Gerechtigkeit und Gleichheit zu sorgen. Leider wurde aber lediglich der Kapitalismus über die ganze Welt gebracht, der wie ein brutaler Sieger, blind vor Selbstgefälligkeit und Überheblichkeit, alles nur der Gewinnmaximierung unterstellte, welches unermesslichen Profit für wenige, dafür riesiges Elend und Ausbeutung über ganz viele brachte. Friede, Gleichheit und Gerechtigkeit aber haben wir bei uns gehortet und eingesperrt ohne sie mit allen zu teilen und deshalb muss man sich nicht fragen wenn nun viele der Verlierer versuchen zu uns zu kommen, um auch ein Stück davon zu ergattern. Das Ein- oder Aussperren, das errichten von Grenzen, ist oft ein Zeichen für Kapitulation, Stagnation und Aufgabe vor Herausforderungen und das wiederum wirkt irgendwie befremdlich. Schon beim Untergang des Imperium Romanum glaubten die Römer dass dies unmöglich sei, da sie ja die fortschrittlichste Zivilisation repräsentierten und wie sagte schon Salomon: "Wer zu Grunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall".

 

 


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